Schuldenabbau: Berlin und Paris wollen bis 2013 MaastrichtZiel erreichen spolitik
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Deutsch-franzoumlsische Einigkeit: Finanzminister Schaumluble mit der franzoumlsischen Finanzministerin Christine Lagarde
0. November 2009Deutschland und Frankreich wollen beim Abbau ihrer gigantischen Schulden an einem Strang ziehen. Die beiden groumlszligten Volkswirtschaften der EU akzeptierten gemeinsam die Empfehlung der EU-Kommission, die Neuverschuldung des Staates bis 201 unter die erlaubte Marke von drei Prozent der Wirtschaftskraft zu druumlcken.
Das teilte Bundesfinanzminister Wolfgang Schaumluble (CDU) am Montag nach einem Treffen mit der franzoumlsischen Finanzministerin Christine Lagarde in Berlin mit. Wir stimmen uumlberein, dass wir die Empfehlung unterstuumltzen. Lagarde schraumlnkte allerdings ein, dass fuumlr Frankreich das Drei-Prozent-Ziel fuumlr 201 nur dann gelte, wenn es die konjunkturelle Situation auch zulasse.
Termin fuumlr Frankreich sehr schwierig
Waumlhrend die Bundesregierung die Bruumlsseler Vorgabe bereits hingenommen hatte, pochte Paris zuletzt offenbar auf eine Verlaumlngerung bis 2014. Der Termin 201 sei fuumlr Frankreich sehr schwierig, hatte Budgetminister Eric Woerth juumlngst erklaumlrt. Bundesbank-Praumlsident Axel Weber sagte nach dem deutsch-franzoumlsischen Treffen in Berlin, es koumlnnte sein, dass Deutschland schneller aus dem Defizitverfahren herauskomme.
Der Bund wird im laufenden Haushaltsjahr rund zehn Milliarden Euro weniger neue Schulden aufnehmen als bislang veranschlagt, sagte Schaumluble am Montag nach dem Treffen mit Lagarde. Bisher waren im Etat 49,1 Milliarden an frischen Krediten fuumlr das Jahr 2009 eingeplant. Die Summe duumlrfte wegen der verbesserten Konjunkturentwicklung nun unter die 40-Milliarden-Marke sinken. Genaue Zahlen konnte Schaumluble nicht nennen.
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